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Quellgebiete

Koordinaten der Quellen im Hauptquellgebiet Pulheimer Bach im NSG Glessen...
(10.08.2011)


Sinthern: Keuschenbroichbach hat jetzt seinen Namensstein

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(01.08.2011).



Glessen: Der Abtsmühlenbach wurde bereits vor Jahren renaturiert. Seine steile Kaskade wurde in eine Rausche umgestaltet. An der Erzählstation 8 des Erlebnispfades Pulheimer Bach kann man beides zu Vergleichszwecken gut beobachten.

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Jetzt hat Steinmetz Frank Schlehan aus Glessen den Names des kleinen Bächleins, dass ganzjährig Wasser führt, in einen Driftblock gemeißelt. Gut sichtbar steht er an der Mündung in den Pulheimer Bach.
(30.07.2011)


Glessen/Pulheim: Bachnamen in Stein gemeißelt

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Steinmetz Frank Schlehan aus Glessen hat begonnen den Namen des Abtsmühlenbaches in Stein zu meißeln (Bild). Der Abtsmühlenbach ist eines von drei kleinen Nebengewässern des Pulheimer Bachs. Es sind kleine Bachläufe, die ganzjährig Wasser führen. Aber: Die kleinen Bächlein sind kaum noch im Bewusstsein der Bevölkerung vorhanden, da ihre kurzen Bachläufe meist verborgen hinter Bäumen und Buschwerk in Landschaftsschutzgebieten zum Pulheimer Bach fließen. Nur wo sie in den Pulheimer Bach münden kann man sie plätschern hören und sehen. An diesen Stellen wird der Bachverband in den nächsten Wochen so genannte Driftblöcke aufstellen. Diese Driftblöcke stammen aus dem Tagebau Garzweiler. Dorthin haben sie Gletscher der letzten Eiszeit transportiert. Beim Abschmelzen in der nachfolgenden Warmzeit wurden die mächtigen Steine abgesetzt. Der Tagebau bringt sie nun wieder ans Tageslicht.

Der Bachverband hat sich besonders schöne Driftblöcke ausgesucht. Steinmetz Frank Schlehan ist nun dabei Zug um Zug die Namen der Bäche in die Driftblöcke zu meißeln. Der Driftblock mit dem Namen "Selchbach" ist bereits fertig und am gut einsehbaren Abschnitt des Selchbaches aufgestellt (Glessen, Im Selch, 92 müNN).

Der im Bild gezeigte Stein wird nach Fertigstellung neben der sichtbaren und hörbaren Rausche und Mündung in den Pulheimer Bach seinen Platz finden. Das ist zugleich auch die Erzählstation 8, "Abtsmühlenbach", des Erlebnispfades Pulheimer Bach (77 müNN).

Es folgen in den nächsten Wochen:
Pulheimer Bach (Glessen, Erzählstation 4, "Quellsumpf", 93 müNN), Keuschenbroichbach (Sinthern, Erzählstation 12, Kalksinter, 75 müNN), und Ausee/Große Laache "Pulheimer Bach, Kilometer 0,0" (43 müNN).

müNN = Höhenangabe in Meter über Normal Null
(23.07.2011)


Der Uferbereich der Quelle Im Selch, neben dem Gehweg an der L 91, erhält Anfang März 2011eine dichte Ligusterhecke.

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Der Bachverband hofft, das damit in Zukunft weniger Wohlstandsmüll auf das Bachufer und in den Bachlauf gelangen wird.
Im nächsten Winterhalbjahr soll die Hecke weiter verdichtet werden.
(03.03.2011)


Bergheim/Pulheim:
Quellenort Glessen - Einweihung Bachrenaturierung März


Schon der Name "Glessen" lässt bei Historikern und Sprachforschern nicht zweifeln: Im Namen Glessen verbirgt sich wahrscheinlich eine uralte Bezeichnung eines Gewässernamens im Sinne von "schmutzig - sumpfigem" Wasser. Denn alle natürlichen Quellen des Pulheimer Baches entspringen in der Ortslage Glessen aus einem sogenannten Stauhorizont, der innerörtlich von der Quelle "Im Selch", am Nordhang, Richtung Keuschenbroichquelle verläuft. Der Stauhorizont besteht aus einer wasserundurchlässigen Tonschicht, die an sehr vielen Stellen Quellwasser austreten lässt. Diese Quellen, hinter der Feuerwehr im Naturschutzgebiet über sechzig (60!), nennt man Sickerquellen. Bedingt durch die rege Bautätigkeit stehen inzwischen zahlreiche Gebäude auf diesem Stauhorizont. Ein dichtes Netz von Drainagen zur Ableitung des Quellwassers war erforderlich. Aus dem Neubaugebiet "Am Keuschenbroichbach" plätschert zum Beispiel seit Jahren und ganzjährig ein junger Seitenarm der Abtsmühlenquelle. Die vier Hauptquellen Glessener Bach, Im Selch, Abtsmühlenbach und Keuschenbroichbach vereinigen sich im Tal zum Pulheimer Bach. Zusätzlich speist das durch das Membranklärwerk gereinigte Abwasser in "Badewasserqualität" den Pulheimer Bach. Auf dem 9 Kilometer langen Weg über Sinthern, Geyen, Pulheim, bis in den alten Rheinarm, der Großen und Kleinen Laache, an der Stadtgrenze zu Köln, tritt bei Regenwetter noch Oberflächenwasser aus den Nebengewässern hinzu. Das machten auch umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen erforderlich, sogenannte Regenrückhaltebecken. Insgesamt werden jährlich rund 2 Millionen Kubikmeter Bachwasser in der Laache versickert und im Untergrund dem Wasserwerk Köln-Weiler zugeführt.

Was vor Jahren für die Glessener noch eine Last war, versucht der Pulheimer Bachverband in eine Lust umzuwandeln: Mit der Bachrenaturierung soll der Bach wieder erlebbar werden. Da wo möglich, sollen die Quellen wieder als Quellen herausgestellt werden. Aktuell wird der Bachabschnitt Mitten im Ort, an der Landstraße 91, "aufgefrischt". Das Uferbegleitgrün rund um den mit Natursteinen gefasste Quellaustritt "Im Selch" wird gelichtet und am Gehweg durch Bodendecker ersetzt. Damit wird der Blick auf die gefasste Quelle wieder frei. Schlamm und Kontergefälle werden im weiteren Verlauf entfernt. Das Ufergehölz bis zur Grünfläche an der Normaluhr wird gelichtet und durch eine Ligusterhecke am Gehwegrand ergänzt. Die Einmündung des Quellbaches aus dem Naturschutzgebiet "Liebesallee", am Gehweg neben der L 91 gelegen, wird mit großen Wasserbausteinen auch optisch verbessert. Vor der Normaluhr an der Bushaltestelle, direkt am Bach, wird der "Ankerpunkt Glessen" errichtet: Er besteht aus einem kleinen Pavillon, dessen Informationstafeln einen Überblick über die geplanten Erzählstationen des Erlebnispfades im Bereich Glessen geben. Auf der anderen Straßenseite der L 91, zwischen Broichhof und Straßendurchlass, ist für 2011 geplant den Bachlauf zu entfesseln. Dabei soll er dann in kleinen Bögen, weg vom Böschungsfuß, mitten durch die dortige Sumpffläche geführt werden. Am 18. März 2011 gibt es bereits einen ersten Anlass zur Freude: Nach ca. einjähriger Bauzeit soll der Bachabschnitt gegenüber der Membrankläranlage Glessen eingeweiht werden. Derzeit ist der Bachverband noch mit Pflanzarbeiten befasst.

zur Quellenkarte...


Damm acht ist der Hochwasserschutzdamm "Liebesallee", zugleich Straßendamm, die Haupterschließungsstraße Richtung Glessener Höhe. Rückhaltevolumen 25.000 m³ mit zwei Durchlässen und deshalb ein ständiger Betriebspunkt.

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Vom Damm acht nimmt auch die "Wassererlebnislandschaft" des Erlebnispfades ihren Anfang.


Damm sieben ist zugleich ein sehr breiter Fahrweg, der in einen Hohlweg übergeht, der unterhalb der Glessener Höhe endet.

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Seine Breite ca. 50 m, seine Höhe ca. 3 m.


Damm sechs hat echte Rückhaltefunktion. Seine Länge beträgt etwa 80 m, seine Höhe etwa 3 m.

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Ein Rohrdurchlass gibt ständig Wasser nach unten ab.


Der fünfte Damm liegt unterhalb der Ackerfläche, die an Gut Neuhof angrenzt.
Vermutlich wurde er als direkter Fahrweg oder für den Viehtrieb aus dem Wald heraus zum Gut Neuhof angelegt. Der Boden ist hart und fest.

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Die Flächen vor und hinter dem Damm sind sumpfig und zeigen auch bei Trockenwetter offene Wasserflächen.


Der vierte Damm liegt in einem sehr sumpfigen Bereich, ca. 200 m hinter dem dritten Damm, Bach abwärts.

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Seine Höhe beträgt etwa 3 m, seine Breite ca. 100 m. Sein Durchlass führt ständig Wasser.


Der dritte Damm liegt etwa 200 m weiter Bach abwärts.

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Er hat wohl nachträglich einen Durchlass bekommen, da hier auch bei Trockenwetter Schichtenwasser anfällt.
Er ist ca. 2 m hoch und ca. 100 m breit.


Der zweite Damm (3 Bilder) liegt etwa 300 m Bach abwärts und etwas östlich von Gut Neuhof.

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Er ist offensichtlich durch Einbau von Abbruchmaterial entstanden. Noch heute findet man eine Menge Steine und Mauerreste. Vermutlich sollte er auch befahrbar sein. Deshalb hat man auch eine Zufahrt angelegt, die über einen Hohlweg auf den Damm führt. Der Damm ist etwa 100 m breit und ca. 3 m hoch.


Bergheim-Glessen: Das System der Dämme im Naturschutzgebiet (NSG) Liebesallee

Der Hauptquellast im NSG Liebesallee weist heute mehrere Dammbauwerke aus.

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Damm 1 liegt etwas westlich, unterhalb von Gut Neuhof. Der Durchlass scheint später angelegt worden zu sein.


Hauptquellgebiet

In Glessen, im Naturschutzgebiet "Liebesallee", liegt das Hauptquellgebiet Pulheimer Bach.
Die beiden Karten zeigen über 30 eingemessene Sickerquellen.
Der Pulheimer Bach hat noch drei weitere Quellen:
Glessen, Im Selch (Ortslage)
Glessen, Abtsmühlenbach (Ortsrandlage)
Glessen/Sinthern, Keuschenbroichquellbach

zu den Karten...


Bergheim-Glessen:

Abtsmühlenquelle

Am Ortsrand von Glessen liegt die Abtsmühlenquelle. Sie führt ganzjährig Wasser und mündet über eine Sohlgleite vor der Brücke in den Pulheimer Bach.

Sie wurde 2005 durch den Bachverband renaturiert. Es wurden zwei Blenken (Teiche) angelegt. Die Kaskade wurde durch eine Sohlgleite ersetzt. Der untere Teil der Kaskade wurde zu Anschauungszwecken erhalten. Eine Erzählstation erläutert im Rahmen der regionale2010 den Zusammenhang.






Pulheim-Sinthern:

Keuschenbroichquelle

Oberhalb von Sinthern, im Landschaftsschutzgebiet, entspringt die Keuschenbroichquelle. Das Quellgebiet wurde vom Rhein-Rhein-Erft-Kreis umgestaltet und u.a. auch eine Blenke (kleiner Teich) angelegt.










Bergheim-Glessen:

Quelle Liebesallee

Hauptquelle des Pulheimer Bachs ist das ausgedehnte Quellgebiet Liebesalle in Glessen, unterhalb der Glessener Höhe, mit Teichen und Sumpfflächen, die unter dem Namen „Entenmeer“ bekannt sind.

Das Gebiet steht unter Landschaftsschutz. Von der Glessener Höhe (204 MüNN) hat man einen schönen Ausblick auf das Quellgebiet.





Aronstabgewächs

Etwa ab Mitte Juli zeigt das Ahornstabgewächs (Araceae) seine rot leuchtenden Früchte.

Vor allen in den feuchten Quellgebieten des Pulheimer Bachs, aber auch im Mündungsbereich der Laache ist diese interessante und besonders geschützte Pflanze anzutreffen.


Fruchtstand Aronstabgewächs



Bergheim-Glessen:

Quelle Im Selch

Am Ortseingang aus Richtung Oberaußem liegt links neben der Straße ein neues Baugebiet mit der gefassten Quelle Im Selch, die etwa 100 m in Richtung Ortsmitte in den Pulheimer Bach mündet. Die Quelle führt ganzjährig Wasser.


Glessen

Feuersalamander und Teichmolche Sehr selten und besonders geschützt sind Feuersalamander und Teichmolche. Für sie zählen die Quellgebiete des Pulheimer Bachs zu den wenigen Rückzugsräumen.


Unterhaltungsverband Pulheimer Bach
In der Bachaue
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345
Sprechzeiten:
montags von 10 - 12 Uhr
Grabenmeisterei:
In der Bachaue
(zwischen Geyen und Pulheim)
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 50794
Fax.: (02238) 808345