Bachabschnitt gegen­über der Kläranlage mit Hartholzaue links und Membran-Kläranlagenablaufbach rechts.

Hier ist der Bereich Lernsteg mit Furten und Trittsteinen gut zu erken­nen.

Bereich der ca. 1,8 ha große Bachaue, zwischen der Membrankläranlage Glessen und dem Durchlass unter dem Spazierweg, Einmündung Keuschenbroichbach und Kalksinter.

Am west­li­chen Ortsrand von Glessen, von Norden kommend, vor der Brücke, mündet der Abstmühlenbach in den Pulheimer Bach. Rechts vor dem Brückenfundament ist noch eine alte Betonsohlschale erhal­ten, um zu zeigen, wie dort auch der Abtsmühlenbach früher in Beton gefes­selt war.

Nach der Brücke beginnt der schmale Bachabschnitt, mit vielen Mäanderbögen, neben den Rückhaltebecken der Kläranlage Glessen. Hier wurden Steiluferabschnitte für den Eisvogel ange­legt.

Abschnitt Junkerburg

Abschnitt Maßstab

Dieser Bachabschnitt wurde 2007/2008 rena­tu­riert. Dies Bild zeigt die Schmetterlingsinsel und Meanderbögen des rena­tu­rier­ten Baches. Links unten erkennt man den Rest eines Altarms. Der blau-rote Maßstab gehört zur Erzählstation “Talfüllung”. Seine Metereinteilung und seine Länge von genau 6 Metern doku­men­tiert, dass hier das Bachbett vor ca. 2000 Jahren ca. 6 Meter tiefer lag.

Bachabschnitt Sinthern, Grünanlage am Jakob-Pohl-Platz

Bachabschnitt Sinthern, zwischen Grünanlage und Verrohrung am Jakob-Pohl-Platz

Bachabschnitt Sinthern, Schulhof der GGS

Bachabschnitt Sinthern, Grünanlage

Bachabschnitt Sinthern, Schulhof, Lernsteg der GGS

Bachabschnitt Sinthern, zwischen Lernsteg der GGS und Schulparkplatz

Bachabschnitt Sinthern, zwischen den Sportplätzen

Abschnitt bis Rausche

Abschnitt bis Bachmeisterei

Abschnitt Bachfurt Bachmeisterei

Abschnitt zwischen Bachfurt und Eisvogelufer

Bachabschnitt Sinthern, unter­halb Martinstraße, zwischen den Pferdekoppeln.

Bereich am Schulparkplatz der GGS. Man erkennt gut eine Betonsohlschale, mit der der Bach ca. 50 Jahre in Beton gefes­selt war. Sie wurde dort zu Anschauungszwecken ausge­stellt.

Bereich Schulhof der GGS in Sinthern.

Die folgen­den beiden Bilder zeigt den rena­tu­rier­ten Bachabschnitt zwischen Keuschenbroichbach und Abtsmühlenbach (gegen­über der Kläranlage in Bergheim-Glessen), mit Blickrichtung Glessen. Man erkennt deut­lich, dass der Bach sozu­sa­gen drei Stufen hat: Bei Trockenwetterabfluss die schmalste und nied­rigste Stufe mit einer Breite von ca. 1–2m. Die mitt­lere Stufe für Mittelwasser, Breite bis ca. 4m. Die letzte Stufe, die bei Hochwasser bord­voll gefüllt eine Breite bis zu 12m errei­chen kann. Vom Hochspannungsmast leicht verdeckt die Einmündung des “Kläranlagenbaches” mit dem außer­schu­li­schen Lernort und Lernsteg. Für die gesamte Fläche, ca. 18.000m², ist als Folgenutzung bislang “natür­li­che Entwicklung” ange­dacht. Namhafte Experten sehen aber eine Chance die Fläche als “Eisenzeitliche Offenlandschaft” zu entwi­ckeln. Wesentlicher Unterschied;: es würde klein gekam­merte “Wiesen- und Feldparzellen” entste­hen können, die unter­ein­an­der durch Hecken getrennt sind; bundes­weit ein bislang einzig­ar­ti­ges Projekt. Im Bereich des neuen Durchlasses vor der Woltersmühle sieht man viele Blenken. Wie der Bach haben sie eine direkte Verbindung zum Grundwasser.

Diese nächste Aufnahme zeigt die Notüberlaufschwelle und das Tosbecken — massiv mit Wasserbausteinen geschützt. Wenn man genau hinsieht, kann man unten links am Bildrand Baustahlstangen erken­nen. Die wurden so einge­baut, dass dort das Uferbegleitgrün eine Chance bekom­men hat. Jugendliche hatten nämlich dort stän­dig Lagerfeuer veran­stal­tet und diese Neuanpflanzungen regel­recht “abge­fa­ckelt”. Reichte das nicht, wurden unzäh­lige Äste aus dem Weg- und Uferbegleitgrün abge­bro­chen und alle (!) stüt­zen­den Hölzer für neu ange­pflanzte Bäume verbrannt. Vom Müll ganz zu schwei­gen.

Der flach liegende Bewuchs inner­halb des natur­be­las­se­nem Rückhaltebereich zeigt, dass es im Winterhalbjahr 2010/2011 wieder­holt einen Einstau gege­ben hat, da die Gräser vor allem am unte­ren Bildrand flach liegen. Das Bild vom Hochwasserschutzdamm zeigt den Unterhaltungsweg am Böschungsfuß und Wasserflächen vom letz­ten Einstau. Am oberen Bildrand ist die Kreisstraße zu sehen.