Eine Uhu‐Familie entdeckt den Pulheimer See und die Große Laache

Eine kleine Sensation im Gebiet rund um die Große Laache/Pulheimer See:
Eine Uhu‐Familie hat das Areal als ihr Revier entdeckt und erfolg­reich drei Küken groß gezo­gen. Die Bilder, mit star­kem Teleobjektiv vom Surf‐ und Segel‐Club Pulheim e.V. aufge­nom­men und frei­ge­ge­ben, sind schon ein paar Wochen alt. Das ist Absicht. Jetzt ist der Nachwuchs längst flügge und mit seinen Eltern im neuen „Uhu‐Revier“ unter­wegs. Neugierige Blicke können nicht mehr beim Brutgeschäft zwischen den Stahl‐ und Betoneinrichtungen des Kieswerkes stören.

Der Uhu ist die größte Eulenart – bis 3,4 Kilogramm Körpergewicht, Spannweite bis 180 Zentimeter. Besonderes Kennzeichen ist sein dicker Kopf mit den ausge­präg­ten Federohren. Der Uhu kann bis zu 25 Jahre alt werden. In Deutschland bevor­zugt er stark geglie­derte Kiesgrubenlandschaften, Auwälder und Steinbrüche. Er ist ein Standvogel, streng geschützt durch die FFH‐Richtlinie (Habitat‐Richtlinie). Er ist ein nächt­li­cher Jäger. Tags versteckt er sich geschützt in Baumkronen. Bevorzugte Beute sind boden­be­woh­nende Säuger aber auch Rabenvögel. Horst Engel, Vorsitzender Bachverband: „Das ist eine Auszeichnung für das Naturschutzgebiet Große Laache, am Rande des Pulheimer Sees.“