Grünes Klassenzimmer

Kinderkarawane zum Pulheimer Bach

Während der Osterferien zieht jeweils eine kleine Kinderkarawane zum Pulheimer Bach in Glessen. Unter Leitung von Ute Albig, vom Kindergarten Kinder Kinder e.V. in Pulheim-Sinthern, nutzen ihre Schützlinge, im Alter von 3 bis 6 Jahren, auch in diesen Osterferien die vielen Spiel- und Abenteuermöglichkeiten am rena­tu­rier­ten Bachabschnitt gegen­über der Kläranlage in Glessen. Da werden kleine Bötchen an Schnüren durchs klare Wasser gezo­gen oder Bachwasser über Leitungen aus Bambusrohr umge­lei­tet. Auch ein klei­nes Kräuterfeld soll ange­legt werden.


Achtklässler der Arthur-Koepchen-Realschule besuchten Membran-Klärwerk in Glessen

Am 29.9.2011 besich­tig­ten die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Naturwissenschaften Klasse 8 der Arthur-Koepchen-Realschule mit ihrer Lehrerin Monika Schulte das Membranklärwerk in Glessen. Hierbei konn­ten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen rund um den Themenbereich Gewässerschutz sowie die Säuberung des Wassers und der Gewässer erwei­tern. Zuvor hatten sie bereits an der Renaturierung des gegen­über­lie­gen­den Bachabschnitts des Pulheimer Bachs im Rahmen des Wettbewerbs „Schulen ans Wasser“ erfolg­reich gear­bei­tet. An dieser Stelle befin­det sich auch der Zulauf vom Klärwerk in den Bach.

Unter der Leitung des enga­gier­ten Klärwerkmitarbeiters Herrn Torsten Engels konn­ten die Schülerinnen und Schüler nun ihr theo­re­ti­sches Wissen einmal mehr haut­nah erle­ben. Neben den zahl­rei­chen Informationen über den Erftverband erfuh­ren sie, wo das Abwasser gesam­melt und wie es gerei­nigt wird. Ein beson­de­res Highlight der Besichtigung war die beson­dere Reinigungsform durch die Membrantechnik. Diese konn­ten die Schülerinnen und Schüler vor Ort anfas­sen und auch bei der Arbeit sehen. Zum Schluss der Besichtigung beka­men alle eine inter­es­sante Informationslektüre zum Klärwerk geschenkt. Nach der Besichtigung doku­men­tier­ten sie die aktu­elle Entwicklung ihres Bachabschnitts.


Siebtklässler der Arthur-Koepchen-Realschule erreichen Platz 8 von 2700 Teilnehmern

Brauweiler, 21.7.2011. Jubel an der Arthur-Koepchen-Realschule in Brauweiler: Der Differenzierungskurs der Klasse 7 hat es beim landes­wei­ten Schülerwettbewerb „Schulen ans Wasser“ des NRW-Umweltministeriums in die Top Ten geschafft und den 8. Preis in ihrer Altersgruppe erzielt. Die 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 haben „ihren Bach“, den Pulheimer Bach, genau unter die Lupe genom­men: Zuerst haben sie eine Bachbegehung von der Quelle bis zur Mündung gemacht, dann die Tiere und die Pflanzen vor Ort bestimmt. Sie haben sich darauf­hin die Renaturierung des Bachabschnitts gegen­über der Membrankläranlage in Glessen geplant und doku­men­tiert. Dabei entstand eine Kollage des Ist- und Sollzustandes des Bachabschnitts, sowie eine Power-PointPräsentation. Dieses wurde am 19.5.2011 der Öffentlichkeit auf dem Wochenmarkt in Brauweiler
präsen­tiert. Die Mühe hat sich gelohnt und die Schülerinnen und Schüler freuen sich nun über ihren Preis: eine Überraschungskiste mit tollen Sachpreisen und eine Urkunde. Knapp 2.700 Schülerinnen und Schüler sind dem Aufruf von Minister Remmel gefolgt und haben viel­fäl­tige Projekte rund um den Lebensraum Bach und Fluss erar­bei­tet. 157 Klassen und Gruppen haben insge­samt rund 390 Einzelarbeiten einge­reicht. Sie haben sich mit insge­samt 82 verschie­de­nen Bächen und Flüssen in NRW ausein­an­der­ge­setzt, von A wie Agger bis W wie Wurm – eine tolle Resonanz und der Beweis für viel Engagement und Phantasie. Durch die Teilnahme an ‚Schulen ans Wasser’ haben sie viel über ‚ihr Fließgewässer’ gelernt. Allen hat es rich­tig Spaß gemacht, gemein­sam diese Arbeit zu entwi­ckeln. Der Wettbewerb „Schulen ans Wasser“ ist in das Landesprogramm „Lebendige Gewässer“ einge­bun­den. Damit werden Fluss- und Bachlandschaften wieder in einen natür­li­chen Zustand versetzt. „Wir inves­tie­ren damit in Artenvielfalt, natür­li­chen Hochwasserschutz und in die Attraktivität von Natur und Wasser“, erläu­tert Minister Remmel. Pro Jahr stehen für das Programm „Lebendige Gewässer“ rund 80 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Bis zum Jahr 2027 sollen damit insge­samt 2.200 km an Gewässern in Nordrhein-Westfalen rena­tu­riert werden.


Kindergarten Pusteblume entdeckt den Pulheimer Bach

Pulheim 23.05.2011. Die “Maxi-Gruppe”, also die fünf­jäh­ri­gen Mädchen und Jungen des Pulheimer Kindergartens “Pusteblume”, freu­ten sich schon lange auf den Ausflug. Die Leiterin des Kindergartens, Frau Angela Asar mit ihren beiden Erzieherinnen Astrid Dibke und Zübeyde Kaya und Christiane Donehege vom Elternrat waren ange­tan von der Vielfalt von Flora und Fauna in der neuen Bachaue, hinter der Bachmeisterei. Kein Wunder, dass die Kinder nach kurzer Begrüßung ans Wasser dräng­ten. Bald hatten sie die ersten Stichlinge entdeckt und staun­ten über einen erwach­se­nen Wasserskorpion, der sich im Kescher verfan­gen hatte. Horst Engel vom Pulheimer Bachverband erklär­ten ihnen zum Beispiel, was man unter von grünen Algen bewach­se­nen Steinen für inter­es­sante Wassertierchen entde­cken kann. Natürlich wurde das gleich auspro­biert: Und rich­tig, kleine Strudelwürmer, Egel und kleine Flohkrebse wurden entdeckt. Alles Anzeichen für eine gute Wasserqualität. Oder, wie typi­sche Wasserpflanzen ausse­hen und warum sich verschie­dene Libellenarten, Enten und Vögel in der Bachaue wohl­füh­len.


Schülerinnen und Schüler der Arthur Koepchen Realschule präsentieren Forschungsergebnisse vom Pulheimer Bach

Pulheim 19.11.2011. Die Besucher des Wochenmarkts von Brauweiler freu­ten sich über einen ganz beson­de­ren Marktstand: Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Biologie präsen­tier­ten unter Leitung ihrer Lehrerin Monika Schulte ihre Ergebnisse zum landes­wei­ten Wettbewerb „Schulen ans Wasser“. Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeiten war zum Beispiel die Renaturierung des Pulheimer Bachs gegen­über der Membrankläranlage in Glessen. Hierzu präsen­tier­ten sie eine Fülle von Informationen in Form von selbst erstell­ten Collagen und Flyern zum Thema Renaturierung. Ihr Ziel: Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger aus der Region sollen die natur­nahe Erhaltung des Bachs schät­zen und schüt­zen lernen. Die Arthur Koepchen Realschule und weitere Schulen in Pulheim und Bergheim haben sich zur “Wasserachse Pulheimer Bach — Pädagogische Achse der Anrainerschulen” zusam­men geschlos­sen. In Kürze werden die Schulen, zusam­men mit dem Pulheimer Bachverband, über die Vergabe von Bachpatenschaften bera­ten und Bachpatenschaften verge­ben. Der Differenzierungskurs Biologie und Monika Schulte freuen sich schon darauf.


Abtei Gymnasium mit Umweltbus Lumbricus am Bach

Die junge Groppe ist ein sensa­tio­nel­ler Fund – oder? Genau. Bei ihren Untersuchungen fanden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d eine junge Groppe. Sie kommt eher in saube­ren Forellengewässern mit stei­ni­gem Bachbett vor. Der Fisch ist selten und eine bedrohte Tierart.  Alle Exkursionsergebnisse wird die 9d mit ihrer Lehrerin, FrauElisabeth Sommerfeld-Bansberg, noch auswer­ten.
Auch die Teilergebnisse aus dem Bach gegen­über der Membrankläranlage sind inter­es­sant.


Bach als Teststrecke für Wassermühlen entdeckt

Pulheim 30.04.2011. Ute Andig vom Kindergarten Kinder-Kinder aus Sinthern, hatte die rich­tige Idee: “Am außer­schu­li­schen Lernort können wir am Bach Wasserräder bauen und testen.” Einfaches Baumaterial, wie das dünne Holz von Obstkörbchen, Astgabeln als Achsen, Scheiben von Rundhölzern bunte Eislöffelchen für die Wasserräder und kleine Tütenspitzen für eine Turbine. Zusammen mit Säge, Bohrer und Hammer und Leim waren bald die ersten Wasserräder fertig. Dabei zeigte sich die große Baumscheibe als ideale Werkbank. Klar, dass die Wasserräder sofort zum Test im Bach aufge­stellt wurden. Zur großen Freude der klei­nen Baumeister dreh­ten sie lustig in der Welle. So wurde sogar eine ganze Serie von Wasserrädern aufge­stellt


Wolfhelmschule Dansweiler mit Grünem Klassenzimmer am Pulheimer Bach

Pulheim 14.10.2010. Zu einer ausführ­li­chen Exkursion am Pulheimer Bach hatte sich die dritte Klasse der Wolfhelmschule Pulheim-Dansweiler, unter der Leitung von Klassenlehrerin Frau Marita Uthoff, aufge­macht. Mit dem Linienbus fuhr man von Dansweiler nach Geyen und traf sich an der Junkerburg mit Verbandsvorsteher Horst Engel, der die erste Bachführung über­nahm. Nach einer klei­nen Verschnaufspause an der belieb­ten Bachfurt, Höhe Bachmeisterei, nahmen die Mädchen und Jungen ihre Beobachtungs- und Forschungsarbeit auf: Mit Korken und Stoppuhr wurde zum Beispiel die Fließgeschwindigkeit des Bachs gemes­sen und in Ergebnislisten einge­tra­gen. Unter Steinen am Bachgrund wurden Bachflohkrebse, Eintagsfliegenlarven und Köcherfliegenlarven, entdeckt und bestimmt. Diese klei­nen Wassertierchen sind so genannte Gewässergüteanzeiger, die auf eine gute Wasserqualität hinwei­sen. Man war sich schnell einig: Das war eine gelun­gene Exkursion und wir haben viel gelernt. Gleichzeitig freute man sich auf den Beginn der Bachrenaturierung im Juni 2010, im Abschnitt in Glessen, gegen­über der dorti­gen Kläranlage. Frau Uthoff:

Das ist gut für unser Grünes Klassenzimmer, denn den Bachabschnitt können wir von Dansweiler aus zu Fuß errei­chen.

Seit 2008 haben inzwi­schen sechs Anrainerschulen erfolg­reich ein Grünes Klassenzimmer oder eine Bach-Arbeitsgemeinschaft einge­rich­tet:

  • Gemeinschaftsgrundschule Geyen, Sinthern und Manstedten, Pulheim-Sinthern
  • Katholische Grundschule Bachstraße, Pulheim
  • Wolfhelmschule Dansweiler, Pulheim-Dansweiler
  • Geschwister Scholl Gymnasium, Pulheim
  • Abtei Gymnasium, Pulheim-Brauweiler
  • Rochus Schule, Bergheim-Glessen

Abtei-Gymnasium entdeckt Edelkrebs am Pulheimer Bach

Im Rahmen ihres Grünen Klassenzimmers haben Schülerinnen und Schüler des Abtei Gymnasiums Pulheim-Brauweiler den ersten Edelkrebs entdeckt.
Seit Herbst 2009 läuft im rena­tu­rier­ten Bachabschnitt, zwischen Pulheim-Geyen und der B 59 N, der wissen­schaft­lich beglei­tete Versuch den euro­päi­schen Edelkrebs auch dort wieder anzu­sie­deln. Die Entdeckung ist ein erster Hinweis darauf, dass das Projekt auf einem guten Weg ist. Gerade nach dem langen und harten Winter ist ein solcher Fund bemer­kens­wert. “Die Tiere sind rich­tig gewach­sen”, so Horst Engel vom Bachverband. Für ihre Forschungsarbeit am Bach hatte Elisabeth Sommerfeld-Bansberg, Lehrerin am Abtei Gymnasium und Leiterin der Bach-AG, bereits im zwei­ten Jahr wieder den Umweltbus LUMBRICUS einge­setzt. Der Bus ist mit tech­ni­schem Gerät ausge­stat­tet und erlaubt ausge­zeich­nete Untersuchungen direkt vor Ort.


Pulheim-Sinthern:

AG „Grünes Klassenzimmer“ gegründet

Die Gemeinschaftsgrundschule in Pulheim-Sinthern (GGS) hat mit Schulleiterin Frau Ley und Frau Schulze-Hennings und 19 Kindern die Arbeitsgemeinschaft „Grünes Klassenzimmer — Pulheimer Bach“ gegrün­det und mit einer ersten Exkursion am Pulheimer Bach begon­nen. Verbandsvorsteher Horst Engel gab vor Ort erste Erläuterungen, wie man rich­tig am Bach auf „Entdeckung“ gehen sollte. Alle Schülerinnen und Schüler waren begeis­tert. Es gelang sogar schon eini­gen Kindern unter den leicht grün veralg­ten Steinen Köcherfliegenlarven und Strudelwürmer zu finden — wich­tige „Anzeiger“ für gute Wasserqualität. Frau Ley und Frau Schulze-Hennings waren sich einig: „Ein guter Anfang ist gemacht, regel­mä­ßige Exkursionen mit Beschreibung und Bestimmung der gefun­de­nen Arten und die entspre­chende Auswertung werden folgen.“

2009 wird die Rochusschule in Glessen, mit Rektor Paulke, eben­falls eine AG „Grünes Klassenzimmer“ grün­den. Im Winter 2008/2009 wird der Bachabschnitt in Glessen, gegen­über der hoch­mo­der­nen Membrankläranlage rena­tu­riert. Die Klärleistung dieser Anlage, so die Erläuterungen anl. ihrer feier­li­chen Inbetriebnahme am 4.9.08, liefert „Badewasserqualität“, so Vorstand Dr. Lindner vom Erftverband.