Verrohrter Bach: Erkundung für Stadtbildintervention

Die städ­ti­sche Kulturabteilung hatte, zusam­men mit Künstler Mischa Leinkauf, die Idee, den in den Ortslagen verrohr­ten Pulheimer Bach für eine mögli­che Stadtbildintervention zu erkun­den. Der Bach war ja durch seine Verrohrung vor rund 50 Jahren fast gänz­lich aus dem Bewusstsein der Bevölkerung verschwun­den.

Erst durch seine Renaturierung zwischen den Ortslagen und der so genann­ten „Blauen Linie“, blau durch­ge­färbte Pflastersteine mit weißer Doppelwelle (Bild), inner­halb der Ortslagen verlegt, ist der Bach wieder ein Stück in das Bewusstsein der Bevölkerung zurück­ge­kehrt. Dieser span­nende Zusammenhang hatte den Künstler moti­viert. Da die Verrohrung in Pulheim, zwischen Widdersdorfer Straße und Im Büngertchen begeh­bar ist, fand eine Erkundung statt.

Die Bilder zeigen den Künstler mit Stirnlampe, beglei­tet vom Verbandsmeister Ralf Porschen, am Einstieg in das Kastenprofil Im Büngertchen. Es hat dort eine Höhe von 1,80 Meter. Ein weite­res Bild vom Blick in eines der vielen Schachtbauwerke, die aus Sicherheitsgründen geöff­net wurden.

Am Ende war klar: Eine span­nende Sache — aber für eine Stadtbildintervention, mit ange­dach­ter Audio‐Projektion am Marktplatz, doch zu weit weg.

Weitere Bilder vom Künstler sehen Sie in der Google Bildersuche.